Organische Magnesium Verbindungen: Warum die Form von Magnesium entscheidend ist

Magnesium

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und an zahlreichen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt. Doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium.

Wer ein Magnesium Nahrungsergänzungsmittel kauft, sollte deshalb nicht nur auf die Menge an Magnesium achten. Entscheidend ist auch, in welcher Verbindung das Magnesium vorliegt.

Genau hier unterscheiden sich verschiedene Magnesium Produkte deutlich voneinander.

Organische Magnesium Verbindungen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiummalat, Magnesiumlactat, Magnesiumglycerophosphat, Magnesiumtaurat oder Magnesiumgluconat besitzen unterschiedliche chemische Eigenschaften. Diese können unter anderem die Löslichkeit, Verträglichkeit und Bioverfügbarkeit beeinflussen.

Bei SPL Premium Nutrition verfolgen wir deshalb einen anderen Ansatz: Statt uns ausschließlich auf eine einzelne Magnesium Verbindung zu konzentrieren, betrachten wir Magnesium als Gesamtkonzept.

Was sind organische Magnesium Verbindungen?

Magnesium liegt in Nahrungsergänzungsmitteln normalerweise nicht als reines Magnesium vor. Das Mineral ist an einen sogenannten Verbindungspartner gebunden.

Bei organischen Magnesium Verbindungen handelt es sich beispielsweise um Verbindungen mit organischen Säuren oder anderen organischen Molekülen.

Dazu gehören unter anderem:

• Magnesiumcitrat
• Magnesiumbisglycinat
• Magnesiummalat
• Magnesiumlactat
• Magnesiumgluconat
• Magnesiumglycerophosphat
• Magnesiumtaurat
• Magnesium-L-Ascorbat

Daneben existieren anorganische Magnesium Verbindungen wie Magnesiumoxid oder Magnesiumcarbonat.

Der Unterschied ist für die Qualität eines Magnesium Produktes interessant, denn die chemische Form beeinflusst Eigenschaften wie Löslichkeit und Aufnahme.

Eine systematische wissenschaftliche Übersichtsarbeit kam zu dem Ergebnis, dass organische Magnesium Verbindungen im Durchschnitt eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen können als anorganische Verbindungen. Gleichzeitig hängt die Aufnahme unter anderem von der jeweiligen Magnesium Verbindung, der Dosierung und der Darreichungsform ab.

Warum ist die Magnesium Verbindung so wichtig?

Die entscheidende Frage lautet nicht:

Wie viel Magnesium befindet sich in einer Kapsel?

Die bessere Frage lautet:

Welche Magnesium Verbindung liefert dieses Magnesium und wie ist sie formuliert?

Denn Magnesium muss nach der Einnahme zunächst aus seiner Verbindung freigesetzt und anschließend im Verdauungstrakt aufgenommen werden.

Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

• die Magnesium-Verbindung
• die Löslichkeit
• die Dosierung
• die Zusammensetzung des Produktes
• die Darreichungsform
• die individuelle Situation des Menschen

Deshalb kann man Magnesium Produkte nicht allein anhand der auf dem Etikett genannten Milligrammzahl miteinander vergleichen.

Magnesiumoxid oder organische Magnesium Verbindungen?

Magnesiumoxid enthält einen hohen Anteil an elementarem Magnesium. Das klingt auf den ersten Blick überzeugend.

Die Menge allein sagt jedoch nicht alles über die Bioverfügbarkeit aus.

Magnesiumoxid ist vergleichsweise schwer löslich. Untersuchungen zeigen, dass Magnesiumoxid im Vergleich zu verschiedenen besser löslichen Magnesium Verbindungen eine geringere Bioverfügbarkeit aufweisen kann. Besonders Magnesiumcitrat wurde in Untersuchungen mit Magnesiumoxid verglichen und zeigte dabei eine bessere Verfügbarkeit.

Das bedeutet nicht, dass Magnesiumoxid grundsätzlich nutzlos ist. Es bedeutet vielmehr, dass bei der Entwicklung eines hochwertigen Magnesium Produktes die Wahl der Verbindung eine wichtige Rolle spielt.

Welche organischen Magnesium Verbindungen gibt es?

Magnesiumcitrat

Magnesiumcitrat ist eine der bekanntesten organischen Magnesium Verbindungen.

Es entsteht aus Magnesium und Citrat. Magnesiumcitrat zeichnet sich durch eine gute Löslichkeit aus und wird häufig in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt.

Die wissenschaftliche Literatur zeigt, dass Magnesiumcitrat im Vergleich zu Magnesiumoxid eine bessere Bioverfügbarkeit aufweisen kann.

Magnesiumbisglycinat

Magnesiumbisglycinat ist eine Verbindung von Magnesium mit Glycin.

Diese Form wird häufig wegen ihrer guten Verträglichkeit eingesetzt. Aufgrund ihrer besonderen chemischen Struktur wird Magnesiumbisglycinat auch als Chelat bezeichnet.

Für Menschen, die bei Magnesium Produkten empfindlich auf den Verdauungstrakt reagieren, kann die Wahl einer gut verträglichen Verbindung besonders interessant sein.

Magnesiummalat

Magnesiummalat verbindet Magnesium mit Malat.

Malat ist ein Zwischenprodukt des menschlichen Energiestoffwechsels. Magnesiummalat wird deshalb häufig in Produkten eingesetzt, die auf eine umfassende Magnesiumversorgung ausgerichtet sind.

Auch Magnesiummalat gehört zu den organischen Magnesium Verbindungen, die für Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden können.

Magnesiumlactat

Magnesiumlactat ist das Magnesiumsalz der Milchsäure.

Es gehört ebenfalls zu den organischen Magnesium Verbindungen und zeichnet sich durch eine gute Löslichkeit aus.

Magnesiumgluconat

Magnesiumgluconat ist eine weitere organische Magnesium Verbindung.

Wie bei anderen Magnesiumsalzen gilt auch hier: Die Bezeichnung allein sagt noch nicht aus, welches Produkt insgesamt die beste Wahl darstellt. Entscheidend sind Verbindung, Dosierung, Formulierung und die Kombination der verschiedenen Bestandteile.

Magnesiumglycerophosphat

Magnesiumglycerophosphat verbindet Magnesium mit Glycerophosphat.

Diese Magnesium Verbindung besitzt eine andere chemische Struktur als beispielsweise Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat und erweitert dadurch das Spektrum möglicher Magnesium Formen.

Magnesiumtaurat

Magnesiumtaurat ist eine Verbindung aus Magnesium und Taurin.

Auch diese Form gehört zu den organischen Magnesium Verbindungen. Eine systematische Übersichtsarbeit bewertete Magnesiumtaurat als eine der interessanten Magnesium Formen hinsichtlich der Bioverfügbarkeit, weist allerdings gleichzeitig darauf hin, dass weitere vergleichende Untersuchungen notwendig sind.

Warum mehrere Magnesium Verbindungen sinnvoll sein können

Hier liegt ein entscheidender Unterschied zwischen einer einfachen Magnesium Formulierung und einem durchdachten Magnesium Konzept.

Jede Magnesium Verbindung besitzt ihre eigenen chemischen Eigenschaften.

Wenn ein Produkt ausschließlich eine einzelne Magnesium Verbindung verwendet, konzentriert sich die gesamte Formulierung auf deren Eigenschaften.

Eine Kombination verschiedener Magnesium Verbindungen verfolgt dagegen einen anderen Ansatz.

Das Ziel ist nicht, eine einzelne Verbindung als die beste Magnesium Form darzustellen.

Das Ziel ist eine breit aufgestellte Magnesium Versorgung.

Genau diesen Gedanken verfolgen wir bei SPL Premium Nutrition mit unserer MultiPhasen Technologie.

Unser Magnesium Konzept kombiniert acht verschiedene Magnesium Verbindungen:

Magnesiummalat, Magnesium-L-Ascorbat, Trimagnesiumdicitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiumlactat, Magnesiumglycerophosphat, Magnesiumtaurat und Magnesiumgluconat.

Damit kombinieren wir unterschiedliche organische Magnesium Formen in einer einzigen Rezeptur.

Was bedeutet Bioverfügbarkeit bei Magnesium?

Der Begriff Bioverfügbarkeit beschreibt vereinfacht gesagt, welcher Anteil eines aufgenommenen Nährstoffes dem Körper tatsächlich zur Verfügung steht.

Bei Magnesium ist die Situation komplexer, als es viele Produktbeschreibungen vermuten lassen.

Die Aufnahme hängt beispielsweise von der Magnesium Verbindung, der Dosierung, dem individuellen Magnesiumstatus und der Darreichungsform ab. Auch die Aufnahme kann bei höheren Einzeldosen relativ betrachtet abnehmen.

Deshalb ist die Aussage

„Mehr Magnesium ist automatisch besser“

wissenschaftlich nicht sinnvoll.

Entscheidend ist vielmehr die Qualität des gesamten Konzeptes.

Warum SPL auf acht Magnesium Verbindungen setzt

Unser Anspruch bei SPL Premium Nutrition ist nicht, möglichst viele Milligramm Magnesium auf ein Etikett zu schreiben.

Unser Anspruch ist eine durchdachte Rezeptur.

Deshalb kombinieren wir acht verschiedene Magnesium Verbindungen und verzichten bewusst auf Magnesiumoxid als zentrale Magnesiumquelle unserer Rezeptur.

Unsere Formulierung basiert auf:

Vielfalt statt Monolösung

Durchdachte Kombination statt isolierter Betrachtung

Qualität statt möglichst hoher Zahlen

Dabei ist uns wichtig, dass Magnesium nicht isoliert betrachtet wird. Eine hochwertige Nahrungsergänzung beginnt für uns bereits bei der Auswahl der Rohstoffe und der Entwicklung der Rezeptur.

Das ist unser Verständnis von Science meets Nature.

Magnesium und Vitamin C kombiniert

Unsere Magnesium Rezeptur enthält zusätzlich Vitamin C in Form von Magnesium-L-Ascorbat.

Damit verbinden wir Magnesium mit einer weiteren wichtigen Mikronährstoffquelle.

Vitamin C trägt unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Magnesium wiederum trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Diese zugelassenen Health Claims beziehen sich auf die jeweiligen Nährstoffe und deren gesetzlich zugelassene Verwendung.

Was macht ein gutes Magnesium Produkt aus?

Ein hochwertiges Magnesium Nahrungsergänzungsmittel sollte nicht ausschließlich über die Magnesiummenge beurteilt werden.

Achten Sie auf folgende Punkte:

1. Welche Magnesium Verbindungen werden verwendet?

Die biochemische Form des Magnesiums ist ein wichtiger Qualitätsfaktor.

2. Wie viele verschiedene Magnesium Verbindungen enthält das Produkt?

Eine Kombination verschiedener Verbindungen kann ein interessantes Konzept darstellen, insbesondere wenn unterschiedliche Eigenschaften der Verbindungen berücksichtigt werden.

3. Wie viel elementares Magnesium liefert die Tagesportion?

Entscheidend ist die Menge an tatsächlich enthaltenem Magnesium und nicht das Gewicht der gesamten Magnesiumverbindung.

4. Wie ist das Produkt formuliert?

Kapsel, Pulver, Tablette und andere Darreichungsformen können sich hinsichtlich Löslichkeit und Anwendung unterscheiden.

5. Welche weiteren Inhaltsstoffe sind enthalten?

Ein Blick auf die vollständige Zutatenliste lohnt sich.

Denn ein hochwertiges Magnesium Produkt sollte nicht durch unnötige Zusatzstoffe überzeugen müssen.

Häufige Fragen zu organischen Magnesium Verbindungen

Was sind organische Magnesium Verbindungen?

Organische Magnesium Verbindungen sind Magnesiumsalze oder Magnesiumkomplexe, bei denen Magnesium mit organischen Molekülen verbunden ist. Beispiele sind Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiummalat, Magnesiumlactat, Magnesiumgluconat, Magnesiumglycerophosphat und Magnesiumtaurat.

Welche Magnesium Verbindung wird am besten aufgenommen?

Es gibt nicht die eine Magnesium Verbindung, die unter allen Bedingungen eindeutig die beste ist. Studien zeigen jedoch, dass verschiedene organische Magnesium-Verbindungen eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen können als Magnesiumoxid. Die Ergebnisse hängen unter anderem von Verbindung, Dosierung und Formulierung ab.

Ist Magnesiumcitrat besser als Magnesiumoxid?

Magnesiumcitrat weist in Studien eine bessere Bioverfügbarkeit auf als Magnesiumoxid. Magnesiumcitrat ist zudem gut löslich und wird deshalb häufig in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt.

Ist Magnesiumbisglycinat eine organische Magnesium Verbindung?

Ja. Magnesiumbisglycinat gehört zu den organischen Magnesium Verbindungen und wird häufig wegen seiner guten Verträglichkeit und seiner besonderen chemischen Struktur eingesetzt.

Warum verwendet SPL mehrere Magnesium Verbindungen?

SPL verfolgt mit der MultiPhasen Technologie einen breit aufgestellten Ansatz. Statt ausschließlich auf eine einzelne Magnesium Verbindung zu setzen, kombiniert die Rezeptur acht verschiedene Magnesium Verbindungen.

Unser Fazit

Magnesium ist nicht einfach nur Magnesium.

Die Verbindung, in der Magnesium vorliegt, kann einen wichtigen Unterschied machen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass organische Magnesium Verbindungen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat oder Magnesiummalat häufig eine gute Bioverfügbarkeit aufweisen und gegenüber Magnesiumoxid Vorteile haben können.

Für uns bei SPL Premium Nutrition ist deshalb nicht die möglichst hohe Zahl auf dem Etikett entscheidend.

Entscheidend ist das Gesamtkonzept.

Mit acht verschiedenen Magnesium Verbindungen verbinden wir unterschiedliche Magnesium Formen in einer durchdachten Rezeptur.

SPL Magnesium 8 Fach mit MultiPhasen© Technologie

Magnesium neu gedacht.

Science meets Nature.

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